Führender Anbieter von Finanzdienstleistungen
Die Wüstenrot & Württembergische AG (W&W AG) ist
eine unabhängige Finanzdienstleistungsgruppe mit über sechs Millionen Kunden in
Deutschland. 2002 wurden alle IT-Abteilungen des Konzerns zur W&W
Informatik GmbH zusammengefasst.
Mit annähernd 1.000 Mitarbeitern entwickelt und betreibt
W&W Informatik alle Anwendungen und die gesamte IT-Infrastruktur der
Unternehmensgruppe. Auf die Leistungen der beiden hochverfügbaren Rechenzentren
in Ludwigsburg greifen etwa 11.000 Mitarbeiter der W&W AG im Innen- und
Außendienst zu.
I/O-Engpass im Storage-Bereich
Kunden und Mitarbeiter fragen Kontostände und
Versicherungsdaten ab oder erstellen Modellrechnungen als
Entscheidungsgrundlage, z.B. bei Bausparverträgen. Kürzeste Antwortzeiten sind
selbstverständlich. „Um das hohe Transaktionsvolumen schnell, sicher und
zuverlässig aber auch kosteneffizient zu bewältigen, überprüfen wir
kontinuierlich die Performance unserer IT“, erläutert Ulrich Enz,
Abteilungsleiter Datenbanken, Middleware und Storage bei W&W Informatik.
Handlungsbedarf entstand durch einen I/O-Engpass an den
Schnittstellen zwischen Server- und Storage-Bereich: Die Ausgangsumgebung
bestand aus zwei IBM zSeries Servern, an die fünf Speichersysteme verschiedener
Hersteller angeschlossen waren. Mit Hilfe von Spiegelungsverfahren über die
beiden Rechenzentren wurde die Hochverfügbarkeit sichergestellt.
Aufgrund der langsameren I/O-Rate der Storage-Systeme konnte
jedoch die Leistungsfähigkeit der Server nicht wirklich genutzt werden. „Bei
einem für uns geschäftskritischen Faktor, dem I/O-Durchsatz, lag ein
verhältnismäßig großes Performancepotential brach“, begründet Ulrich Enz die
Entscheidung, den Storage-Bereich neu zu gestalten.
Ausschlaggebend: TCO
Verschiedene Anbieter stellten W&W Informatik ihre
Lösungsvorschläge vor. Das stimmige Konzept von COMPAREX, IBM Premier Business
Partner, überzeugte mit beeindruckend niedrigen Total Costs of Ownership.
Die COMPAREX-Lösung sah vor, die vorhandenen fünf
Storage-Systeme durch zwei leistungsstarke, flexible und hochverfügbare IBM
DS8100 Systeme zu ersetzen. Die Applikationsdaten der gesamten
Unternehmensgruppe sowie der eigenen Anwendungen von W&W Informatik sollten
mit Hilfe eines SAN übertragen und verwaltet werden.
Die besonders niedrigen Total Costs of Ownership ergaben
sich erstens aus der einfachen Implementierung und Datenmigration auf die neu
zu installierenden Systeme. Zweitens resultierten aus der modernen
Storage-Technologie und der geringeren Komplexität der Speicherlösung deutlich
reduzierte Administrations-, Betriebs- und Wartungskosten.
Ulrich Enz: „Wir waren überzeugt, dass es unserem Team
gemeinsam mit COMPAREX gelingen würde, die fast 48 TB an geschäftskritischen
Daten auf die neuen Speichersysteme zu migrieren - mit wenig Aufwand und ohne
Unterbrechung der IT-Produktion.“
Wegbereiter für innovative Technologien
Die neue Infrastruktur wurde durch Mitarbeiter von W&W
Informatik und COMPAREX gemeinsam realisiert. Die beiden IBM DS8100
Speichersysteme sind mit den zSeries Servern und auch miteinander über
Fibre-Channel-Konnektoren verbunden. Damit Hochverfügbarkeit gewährleistet ist,
werden die etwa 800 m voneinander entfernten Rechenzentren mit Hilfe von IBM
Metro Mirror gespiegelt.
W&W Informatik entschloss sich, neu entwickelte Host-Bus-Adapter
von IBM mit bis zu 4 Gbps Durchsatz im Rahmen eines Early Shipment Programms
bereits einige Zeit vor ihrer allgemeinen Verfügbarkeit einzusetzen. Denn je
höher der I/O-Durchsatz der neuen Speichersysteme ausfallen würde, umso besser
könnte das Leistungspotential der vorhandenen zSeries Server erschlossen
werden.
Wettbewerbsvorteil IT
Mit den modernen Speichersystemen und den innovativen Host
Bus Adaptern ist der I/O-Engpass zwischen Servern und Speichersystemen
beseitigt. Ulrich Enz sieht die Erwartungen bestätigt: „Jetzt können wir die
Performance-Ressourcen unserer Server tatsächlich ausschöpfen. Dadurch und
aufgrund der niedrigen Total Costs of Ownership der Speicherlösung verbessert
sich das Kosten-Nutzen-Verhältnis unserer IT-Infrastruktur insgesamt sehr
deutlich." Von der gestiegenen Leistungsfähigkeit profitieren die Anwender:
Anfragen werden doppelt so schnell erledigt, d. h. die gewünschten
Informationen stehen in Echtzeit zur Verfügung. „Ein entscheidender Vorteil,
wenn man wie die W&W Unternehmensgruppe zu den führenden Anbietern von
Finanzdienstleistungen zählt und diese Position ausbauen will“, betont Ulrich
Enz.
Weitere Vorteile: Die Datenspiegelung zwischen den beiden
Rechenzentren läuft heute viermal schneller ab, obwohl inzwischen der
Datenbestand gewachsen ist. Die Daten der Test- und Entwicklungsumgebung sind
immer vollständig mit der Produktion synchronisiert.
Innovative und effiziente RZ-Lösungen von COMPAREX
Betreiber von Rechenzentren wie W&W Informatik
garantieren ihren Kunden einerseits rund um die Uhr höchste Verfügbarkeit und
schnellste Durchführung ihrer Transaktionen. Andererseits ist die
Kosteneffizienz der zugrunde liegenden IT-Umgebung ein entscheidendes Kriterium
im Wettbewerb.
Im Spannungsfeld dieser Ziele und vor dem Hintergrund sich
schnell entwickelnder Technologien bringt COMPAREX mehr als 30 Jahre Erfahrung
und die Kompetenz eines IBM Premier Business Partners in Planung, Installation
und Betrieb optimaler RZ-Lösungen ein.