|  |  Die Erwartungen, die Georg Beran (SWK-Abteilungsleiter und Leiter des Projektes) an das gemeinsame Projekt mit COMPAREX hatte, haben sich voll erfüllt: „Unsere IT-Infrastruktur bietet genau die Ausfallsicherheit, Flexibilität und Performance, wie wir sie als IT-Service-Provider für unsere internen und externen Kunden benötigen.“
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Jederzeit mit Kundenanforderungen mitwachsen
Von der Straßenbeleuchtung zur IT-Dienstleistung
Bereits vor mehr als 150 Jahren erleuchteten die ersten Gaslaternen die
Straßen Krefelds. Noch während des 19. Jahrhunderts erhielt die Stadt
neben der Gasversorgung eine Wasser- und Elektrizitätsversorgung sowie
den öffentlichen Personennahverkehr. So wurde schon früh die Basis der
heutigen SWK STADTWERKE KREFELD AG gelegt. Krefeld erhielt damit
wesentliche Faktoren für die Wirtschaftskraft und die Lebensqualität,
die nicht nur der Stadt, sondern auch den Ortschaften im Umland zugute
kamen.
Heute bietet die SWK mit ihren Tochterunternehmen eine breit gefächerte
Palette von Produkten und Dienstleistungen an: Von der Versorgung mit
Energie und Trinkwasser, über das Nahverkehrsnetz bis zur
Stadtreinigung und Entsorgung. Darüber hinaus sind die Stadtwerke
Krefeld IT-Dienstleister für lokale Versorgungs- und
Entsorgungsunternehmen, für die der Betrieb einer eigenen modernen,
ausfallsicheren und hoch leistungsfähigen IT-Infrastruktur nicht
wirtschaftlich ist.
Gut vorbereitet auf wachsende Kundenanforderungen
Die IT-Kunden der SWK setzen vor allem SAP R/3-Module ein, von denen
einige an die besonderen Bedürfnisse der Branche angepasst wurden. Ein
Beispiel dafür ist das Modul IS-U, ein komfortables Abrechnungssystem.
Versorgungs- und Entsorgungsunternehmen vertrauen ihre
geschäftskritischen Anwendungen der SWK an, weil sie neben den
Skaleneffekten durch das Outsourcing das Branchen-Know-how ihres
IT-Service-Providers schätzen.
„Die SAP-Module werden ständig leistungsfähiger, neue Funktionen kommen
hinzu. Selbstverständlich wollen auch unsere Kunden stets in der Lage
sein, die daraus entstehenden Vorteile zu nutzen“, erläutert Georg
Beran, Leiter IT-Produktion bei den Stadtwerken Krefeld, die
Hintergründe für die Neugestaltung der IT-Infrastruktur. „Wir wollen
jederzeit bereit sein, unsere IT an starkes Wachstum bei den
Datenmengen und CPU-Zeiten anpassen zu können.“ Die notwendigen
Maßnahmen ermittelten die SWK STADTWERKE KREFELD AG und COMPAREX
gemeinsam in einem Data Center Assessment.
Verfügbarkeit wie beim Mainframe
Mit erweitertem Leistungsangebot konnte die SWK neue Kunden gewinnen,
die allerdings auch höchste Anforderungen an die Systemverfügbarkeit
stellten. Ein wesentliches Ziel der Migration der SAP-Anwendungen auf
eine flexibel partitionierbare IBM p670-Plattform war deshalb, die vom
Mainframe gewohnte Verfügbarkeit auch in dieser Umgebung
sicherzustellen. Um die Investitionen in das SAN und die Backup-Systeme
zu schützen, sollte die Speicherinfrastruktur nicht nur erhalten,
sondern ebenfalls hochverfügbar ausgebaut werden.
Für die Planung der neuen Systeme und Abläufe arbeitete das von
Mitarbeitern der SWK und COMPAREX gebildete Projektteam die folgenden
Anforderungen heraus:
- Installation der neuen IT-Infrastruktur so weit wie möglich im laufenden Betrieb
- Einbinden der vorhandenen Komponenten wie Tape Libraries, Server, Fibre Channel Switches und Plattenspeichersysteme
- Beibehalten der Systemnamen und der Verteilung auf die beiden Rechenzentren
- Ausgewogenheit der Systemlasten
- Trennen der eigenen Systeme von den Systemen der externen Kunden
- Redundanz der Gigabit Ethernet-Anschlüsse für Produktivsysteme
- Schützen der geschäftskritischen Systeme durch die
Implementierung einer automatisierten Failover-Clusterlösung für
Hochverfügbarkeit (HACMP)

Umbau und Ausbau während des normalen Betriebs
„Wie eine Operation am offenen Herzen“, charakterisiert SWK-Mitarbeiter
Armin Hoppe, der im Projektteam für Speichersysteme und Unix
verantwortlich war, die erfolgreiche Migration der SAP-Systeme während
des ganz normalen IT-Betriebs. „Wir haben zu Recht auf die Erfahrung
der Mitarbeiter von COMPAREX mit ähnlichen Projekten vertraut.“
Getrieben vom starken Datenwachstum und den Verfügbarkeitsanforderungen
der Kunden, wurde das SAN konsolidiert und eine
High-Availability-Lösung implementiert. Wie geplant konnte durch die
Integration von Disk und Tape Storage die Komplexität des SAN reduziert
werden. HACMP-Cluster, LVM-Datenspiegelung, Kreuzsicherung und
Spiegelung mit TSM garantieren höchste Verfügbarkeit für alle
geschäftskritischen Produktivsysteme.
Vorteile der Skalierbarkeit
Von den Vorteilen, die die neue skalierbare Infrastruktur bietet, hat
die SWK schon mehrmals profitiert: Die Kunden nutzten die neuen SAP
R/3-Module IS-U, IS-Waste und BW sogar stärker als erwartet. Die
höheren Anforderungen an die Serverleistung wurden schnell abgefangen,
indem Systemressourcen auf die betroffenen LPARs umverteilt und die
Kapazität der Plattenspeicher ausgebaut wurde. Mit nur wenig Aufwand
wurden zwei zusätzliche IBM p670-Systeme installiert. Nach der
Modernisierung der Tape-Speichersysteme und ihrer Integration in die
konsolidierte Speicherinfrastruktur stand im Backup-
Fenster wieder genügend Zeit für alle Datensicherungen zur Verfügung.
Die Erwartungen, die Georg Beran (SWK-Abteilungsleiter und Leiter des
Projektes) an das gemeinsame Projekt mit COMPAREX hatte, haben sich
voll erfüllt: „Unsere IT-Infrastruktur bietet genau die
Ausfallsicherheit, Flexibilität und Performance, wie wir sie als
IT-Service-Provider für unsere internen und externen Kunden benötigen.“
Das nächste gemeinsame Projekt mit COMPAREX - die Serverkonsolidierung
unter VMware - wurde bereits gestartet.
Partnerschaft mit COMPAREX
COMPAREX als Spezialist für IT-Infrakturlösungen unterstützte die SWK
STADTWERKE KREFELD AG bei der Ermittlung der aus den Kundenbedürfnissen
resultierenden Anforderungen an Systeme, Applikationen und Verfahren.
Auf dieser Basis wurden die notwendigen Maßnahmen geplant und eine
hochverfügbare, skalierbare und hochleistungsfähige IT-Infrastruktur
implementiert. Sie versetzt die SWK in die Lage, jederzeit mit den
Anforderungen ihrer Kunden mitwachsen zu können.
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