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ZF Lenksysteme - Mit Speichervirtualisierung in die richtige Richtung steuern
 
 

Die ZF Lenksysteme GmbH (ZFLS) ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Robert Bosch GmbH und der ZF Friedrichshafen AG. Der Sitz des Unternehmens ist Schwäbisch Gmünd. Neben weiteren inländischen Werken ist die ZFLS an 14 Standorten in elf Ländern weltweit präsent. Schwerpunkte sind Europa, Nordamerika, Südamerika und Asien.

„Unsere Erwartungen an die neue Virtualisierungslösung und die Durchführung des Projekts durch COMPAREX wurden in vollem Umfang erfüllt. Erfreulicher Nebeneffekt ist eine spürbare Performance-Steigerung.“
HANS FRANK, IT-LEITER


Die ZFLS entwickelt, produziert und vertreibt mit ihren rund 9500 Mitarbeitern Lenkungstechnik für Personenwagen und Nutzfahrzeuge. Neben kompletten Lenksystemen sind Komponenten wie Lenkgetriebe, Lenkungspumpen, Ventile, Kreuzgelenke und Lenkwellen Bestandteile des Produktprogramms. Die ZFLS gehört zu den technologischen Marktführern im Lenkungsbereich und ist damit wichtiger Partner für die Automobilhersteller.

Erweiterung der SAN-Umgebung
Die ZFLS betreibt am Firmensitz in Schwäbisch Gmünd die SAP R/3 Umgebung für alle ihre in- und ausländischen Gesellschaften. Dr. Rolf-Dieter Amann, zuständiger Geschäftsführer, und Hans Frank (IT Leiter) haben diese Lösung frühzeitig konzipiert und eingeführt, um die Betriebskosten und -prozesse zu optimieren. Für die unternehmenskritische SAP-Applikation setzt die ZFLS dabei schon seit einigen Jahren auf IBM Server-Systeme mit AIX, die von dem IBM-Premier Business Partner COMPAREX bezogen und implementiert wurden.

Im November 2003 befasste sich die IT der ZFLS mit der Problemstellung, wie die vorhandene SAN-Umgebung erweitert werden kann.

Dabei existierten die folgenden Prämissen:
·     Synchrone Datenspiegelung über zwei Rechenzentren
·     Kosteneinsparungen bei der K-Fall-Absicherung
·     Unterschiedliche Speicherklassen für Produktion, Test und Backup-to-Disk
·     Flexible Zuordnung von freien Speicherkapazitäten
·     Schnellerer Restore von Datenbanken der großen SAP-Systeme im Vergleich zum Tape-Restore

Speichervirtualisierung
In einem Storage-Assessment im Frühjahr 2004 wurde durch den Partner COMPAREX Deutschland GmbH untersucht, wie die technischen Anforderungen bezüglich Kapazität, Performance und Konnektivität sind. Ebenso wurden Virtualisierungslösungen mit traditionellen Remote-Copy-Lösungen verglichen und bewertet. Die Lösungsansätze wurden bei ZFLS vorgestellt und eine Empfehlung für eine Lösung mit dem IBM SAN Volume Controller (SVC), einer ESS800, einer DS4500 und einem SAN ausgesprochen. Der Projektleiter des Kunden, Martin Schleich, legte bei der Projektplanung großen Wert auf eine geringe Belastung der internen Ressourcen während der Implementierungs- und Migrationsphase. In enger Zusammenarbeit mit dem COMPAREX-Projektleiter Thilo Keller wurde ein detaillierter Projektplan erstellt, der dieser Kundenanforderung Rechnung trug.

Die Implementierung der Systeme wurde in nur drei Wochen vom Partner COMPAREX Deutschland GmbH durchgeführt. Durch die Migrationsmöglichkeiten des SVCs ist es gelungen, 1 TB Daten verteilt auf 3 Speichersysteme an zwei Samstagen auf die neue Umgebung zu migrieren. Nach erfolgtem Projektabschluss traten Kosteneinsparungen durch geringere Wartungsgebühren und durch den Kunden selbst durchzuführende Speicherzuweisungen ein. Zitat Martin Schleich: „Die neuen Systeme ermöglichen es uns jetzt, selbständig und flexibel auf Anwenderanforderungen reagieren zu können“.

Insgesamt ist die ZFLS zufrieden mit der Entscheidung und dem Projektverlauf. Zitat Hans Frank: „Unsere Erwartungen an die neue Virtualisierungslösung und die Durchführung des Projekts durch COMPAREX wurden in vollem Umfang erfüllt. Erfreulicher Nebeneffekt ist eine spürbare Performance-Steigerung.“

Auf einen Blick
Technische Daten (HW/SW)
1x IBM ESS800
3,5 TB Brutto-Kapazität
1x DS45003,6 TB Brutto-Kapazität FC-Disks
3 TB Brutto-Kapazität SATA-Disks
2x 2109-M12insg. 128 Ports auf zwei RZs verteilt
4x SVC-KnotenPPRC, Flashcopy, auf zwei RZs verteilt

Problemstellung
Implementierung einer hochverfügbaren Speicherumgebung für SAP R/3-Systeme über zwei Rechenzentren verteilt. Erstellen einer K-Fall-Umgebung für den schnellen Wiederanlauf im zweiten Rechenzentrum. Abgestufte Speicherklassen für Produktion, Test und Backup-to-Disk.

Lösung
Aufbau eines RZ-übergreifenden SANs mit 2 Direktoren und vier SVC-Knoten. Primäre Datenspeicherung im RZ1 auf IBM ESS800 und synchroner Spiegelung mit SVC auf DS4500 im RZ2. SAP-Test- und Konsolidierungssysteme haben FC-Plattenbereiche auf der DS4500 - Backup-to-Disk nutzt die ATA-Plattenbereiche auf der DS4500. Überarbeiten des K-Fall-Skriptes für den schnellen Wiederanlauf der Produktion am zweiten Standort.

Vorteile
·    Kosteneinsparungen durch geringere Wartung und einfacheres Speichermanagement
·    Saubere Strukturierung der Daten in die verschiedenen Speicherklassen
·    Steigerung der Gesamtperformance
·    Das Backup großer Systeme kann durch Flashcopy unabhängig vom Backup-Fenster durchgeführt werden
·    Datenbanken können schneller von Disk wiederhergestellt werden