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Basler Securitas - migriert auf moderne Citrix-Umgebung
 
 

„Wir wollen den Menschen, die sich auf uns verlassen, solide Sicherheit geben“, so lautet die schweizerisch geprägte Unternehmensphilosophie. Die deutsche Tochter der international tätigen Bâloise-Gruppe ist ein bedeutender Anbieter von Absicherungs- und Vorsorgekonzepten. Durch die Nähe zum Kunden hat sie sich auch als Versicherer für Privatkunden profiliert.
Große Herausforderungen waren in letzter Zeit zu bewältigen, denn zwei Fusionen standen an: Mit der Übernahme des Kfz- und Gewerbebereichs vom Deutschen Ring im Jahr 2002 wuchs der Bestand mit einem Mal um 240.000 Verträge. „Die größte Kundenmigration in der Geschichte des Unternehmens“, so ein Sprecher. Ein Jahr später wurde die Bremer Versicherungsgruppe Securitas mit der Basler zusammengeführt. Damit hat die Basler Securitas ihren Marktanteil verdoppelt und eine entsprechend verbesserte Marktposition eingenommen.

Nach der Zusammenführung der zuvor selbstständig auf dem deutschen Markt präsenten Versicherer Basler und Securitas verfügt das Unternehmen über eine weitgehend neu entwickelte moderne Produktpalette mit einem marktfähigen Preis-/Leistungs-Verhältnis. Als kunden- und vermittlerorientierter Anbieter umfassender Absicherungs- und Vorsorgekonzepte konzentriert sich die Basler Securitas auf die Zielgruppe der Privatkunden, kleine und mittlere Unternehmen sowie ausgewählte Industriekunden. 1.300 Mitarbeiter in Bad Homburg und Bremen sowie in verschiedenen Außenstellen betreuen heute einen Kundenstamm mit einem Prämienaufkommen von 680 Millionen Euro.

Eine Kernaufgabe der IT-Abteilung ist die schnelle und zuverlässige Versorgung der Außendienstler und Sachbearbeiter mit allen relevanten Informationen, die sie für die professionelle Kundenberatung und die schnelle Schadensabwicklung benötigen.

Ausgangslage

Sowohl technische als auch betriebswirtschaftliche Gründe waren ausschlaggebend für die Entscheidung, die Server-based Computing-Technologie einzuführen: In den Außenstellen gab es kein geschultes IT-Personal zur Unterstützung der Mitarbeiter vor Ort bei Problemen mit ihren Anwendungen.

Durch die Verlagerung der Applikationen auf zentralisierte Server konnte der Support durch die Administratoren in Bad Homburg erfolgen. Darüber hinaus ergab eine TCO-Studie, dass die Server-based Computing-Technologie eine Kostensenkung von über 270.000 Euro pro Jahr bei den Bildschirm-Arbeitsplätzen ermöglichte. Auch die unternehmensweite Verteilung neuer Software, von Updates und Upgrades konnte wesentlich schneller erfolgen - ein Wettbewerbsvorteil in Zeiten schnellen Wandels.

Ziel war es, den Mitarbeitern unabhängig von ihrem jeweiligen Standort wichtige Anwendungsprogramme wie Lotus Notes, das Microsoft Office-Paket, Acrobat Reader, WinZip und Internet Explorer über eine zentrale Serverfarm zur Verfügung zu stellen.

Schon im Jahr 2001 hatte die Basler ihre ersten Gehversuche mit Server-based Computing unternommen. Zunächst musste Lehrgeld bezahlt werden: Die Erstinstallation eines anderen Citrix Partners mit 4 bis 5 Servern auf Basis von Windows NT4 Terminal Server und Citrix MetaFrame 1.8 erfüllte noch nicht die Erwartungen der Benutzer. Mangelnde Stabilität und schlechte Performance wurden beklagt.

Migration auf moderne Plattform

COMPAREX als erfahrener Systemintegrator erhielt den Auftrag, die Schwachstellen der bestehenden Konfiguration herauszufinden und Verbesserungsvorschläge zu unterbreiten. Das Ergebnis: Die Installation neuer Hardware (HP Proliant DL360), die Migration von Windows NT auf Windows 2000 Advanced Server und die Umstellung von Citrix MetaFrame 1.8 auf die aktuelle Version des MetaFrame Presentation Servers.

Das Migrations-Team, bestehend aus den COMPAREX Spezialisten und den Systemadministratoren der Basler Securitas, hatte mit einem komplexen Umfeld zu kämpfen: Da die Mitarbeiter der Versicherung noch mit Office 97 arbeiteten, das nicht für Terminal Server-Umgebungen konzipiert ist, wurden vom COMPAREX Global Service Anpassungen vorgenommen, bis die Office Suite in der Citrix-Umgebung lauffähig war. Auch die Novell-Plattform mit dem Verzeichnisdienst eDirectory, zuständig für die Verwaltung der internen und externen User sowie der Netzwerk-Ressourcen, war zu integrieren.

Die Zufriedenheit der Endbenutzer stieg nach der Migration stark an. 600 Mitarbeiter der Basler Securitas können heute gleichzeitig über 20 Citrix Server ihre Applikationen starten. Die 300 Arbeitsplätze der Basler Securitas in Bad Homburg und in verschiedenen Außenstellen wie Hamburg, Nürnberg und München werden ergänzt durch ebenso viele mobile Arbeitsplätze, die sich über ein VPN mit entsprechenden Remote Secure Clients der Firewall einwählen können.

Helpdesk-Dienstleistung von COMPAREX

Beim Server-based Computing kommt es auf das reibungslose Zusammenspiel von Microsoft-Betriebssystem, Citrix-Software und Applikationen an, damit die Benutzer jederzeit, von jedem Ort und von jedem Endgerät Zugriff auf ihre Anwendungen haben. Wenn doch mal etwas klemmt, ist es um so wichtiger, dass das Problem schnell gefixt wird.

Deshalb hat die Basler Securitas mit COMPAREX einen Vertrag über Help Desk-Services abgeschlossen. Wenn die Administratoren Probleme mit Windows oder Citrix-Software haben, werden sie über das Help Desk direkt zu den COMPAREX Experten geroutet. Es muss nicht bei der „Telefon-Seelsorge“ bleiben, COMPAREX schickt die Spezialisten auch vor Ort, wenn das Problem zu komplex ist, um es aus der Ferne zu lösen.

Der Mehrwert für die Basler Securitas: Nur noch ein Ansprechpartner für komplexe Problemfälle, flexible Nutzung und ein transparentes Preismodell.

Die nächsten Schritte

Der COMPAREX Global Service war auch für den weiteren Ausbau der Server-based Computing-Umgebung bei der Basler Securitas verantwortlich.

Dazu zählte die Installation von MS Office 2000, Citrix Web-Interface und Citrix Secure Gateway (CSG). Das Web-Interface wurde eingeführt, um den weltweit agierenden Schadensregulierern die Möglichkeit zu geben, über den normalen Internetzugang bequem, schnell und vor allem sicher auf die zentrale Citrix-Umgebung zuzugreifen. Inzwischen wurden auch versicherungsspezifische Anwendungen, u.a. zur Abwicklung von Hochwasserschäden, in das Server-based Computing-Konzept integriert.

Als nächste Schritte sind der Aufbau einer SQL-Datenbank für die interne Citrix-Administration sowie die Integration der Terminal Server in das neu aufgebaute Windows 2003 Active Directory geplant. Damit soll die Verfügbarkeit des Gesamtsystems weiter gesteigert werden.

COMPAREX hat in enger Zusammenarbeit mit den Systemadministratoren der Basler Securitas eine tragfähige Server-based Computing-Infrastruktur errichtet, eine gute Grundlage für die Anbindung weiterer Mitarbeiter und für die schnelle Anpassung an die Markterfordernisse.