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T-Systems SFH GmbH, Düsseldorf - Backup, Speicherkonsolidierung und -vernetzung
 
 

"Als Dienstleister und Application Service Provider sind wir unseren Kunden gegenüber zu hoher Wirtschaftlichkeit, Performance und Verfügbarkeit verpflichtet. Um dieses Ziel zu erreichen, arbeiten wir seit vielen Jahren mit COMPAREX als  Partner zusammen und haben Professionalität und Engagement seiner Mitarbeiter schon in der Zeit der Großrechner kennen- und schätzten gelernt. Heute ist nicht mehr OS/390, sondern Win NT bzw. 2000 unsere strategische Plattform, aber von unseren hohen Anforderungen an Verfügbarkeit und Performance sind wir keinen Deut abgerückt"
HANS ERMSHAUS, LEITER CUSTOMER SERVICE

Anforderung - Datensicherung, Konsolidierung, Speichernetzwerk

Spezialist der Krankenhaus-Informatik

Mit über 30 Jahren Erfahrung gestaltet das heutige SAP Partner- und Systemhaus T-Systems SFH GmbH die Verwaltung und den Betrieb einiger hundert Krankenhäuser und anderer Sozialeinrichtungen in Deutschland. Mehr als 10% aller Krankenhäuser in der Bundesrepublik setzen derzeit T-Systems-Lösungen ein. Sowohl in klassischen R/3-Bereichen wie z.B. Rechnungswesen (FI, FI-AA, CO) und Personalmanagement (HR) als auch in speziellen Anwendungen wie den R/3-Modulen IS-H für Patientenmanagement (Aufnahme, Stationsbelegung, Mediz. Subsysteme etc.) und ITB.MED / IS-H *MED für Medizin und Pflege. Das Patientenmanagement IS-H wurde in Zusammenarbeit mit SAP entwickelt und wird von einer Vielzahl namhafter Trägergesellschaften  eingesetzt. Die Applikationen  können direkt in der Umgebung des Kunden oder im ASP-Rechenzentrum der T-Systems in Düsseldorf eingesetzt werden.

Datensicherung unter Windows wie in einer Mainframe-Umgebung: Das Rezept - führende Software, erstklassige Hardware

Bei der Datensicherung entschied sich T-Systems für das COMPAREX Konzept unter Einsatz von Legato Software. NetWorkerTM greift auf die SAP R/3-Schnittstelle Backint zu, so dass alle Backups unterbrechungsfrei online und mit dem SAP-Scheduler DB13 vollautomatisiert durchgeführt werden. Für eine schnelle Übertragung der täglich zu sichernden 1,5 TB Daten wurde eigens ein Gigabit-Netz implementiert. Bis auf die notwendige NT-Wartung (ca. 10 Minuten alle zwei Wochen) bedeutet dies für die Endanwender eine reibungslose Sicherung der Daten und Applikationen bei einer gleichzeitigen Rund-um-die-Uhr (365x24)-Verfügbarkeit.Als Archiv wurde ein LTO Ultrium-System neuester Technologie von COMPAREX installiert: Schnelle, parallele Datenübertragungen von 15 MB/s auf die Laufwerke und eine hohe Kassettenkapazität zeichnen das System aus.Den vom Hersteller empfohlenen Aufbewahrungsfristen von R/3- Daten wird Legato's NetWorker gerecht,  indem das Cloning-Feature eine schnelle Duplizierung der Daten ermöglicht. Dieses Verfahren führt T-Systems am Wochenende durch. Zur physischen Sicherheit der Daten bleibt eine Kopie im Haus und eine zweite wird in einem geschützten Tresorraum aufbewahrt.

Konsolidierung: Wirtschaftlichkeit bei erhöhter Sicherheit

Dezentrale Systeme bedeuten in der Regel höhere Kosten aufgrund des intensiveren Supportaufwandes für Server, Speicher und Netze. Um mittels Server- und Speicherkonsolidierung Effizienz und Wirtschaftlichkeit zu steigern, hieß die Entscheidung: Storage Area Network. Vorausgegangen war eine eingehende Analysephase, in deren Verlauf Partnerunternehmen  aufgefordert wurden, unter Berücksichtigung der besonderen Belange von T-Systems Lösungsvorschläge zu präsentieren.

Den Auftrag erhielt COMPAREX. Uwe Zass, Leiter Produktion und Technik, T-Systems SFH, kommentiert den Zuschlag so: "Das COMPAREX Konzept war in sich schlüssig und überzeugend. Es hieß nicht nur NAS oder nur SAN, sondern setzte sich mit den beiden einander ergänzenden Alternativen intensiv auseinander. Vor allem berücksichtigte es unsere Anforderungen in punkto Sicherheit. Außerdem bot COMPAREX als Generalunternehmer alle Komponenten aus einer Hand, so dass wir es nicht mit einer Vielzahl von Ansprechpartnern zu tun hatten.

Was SAN oder NAS angeht, mussten wir als großer R/3-Anwender die Tatsache berücksichtigen, dass noch kein NAS-System von SAP zertifiziert ist." Die überbrückbaren Entfernungen, die die Fibre Channel-Technologie zulässt, bedeuten einen verbesserten Schutz der Komponenten: Server, Switches, Speichersysteme und Kassettenarchiv wurden räumlich voneinander getrennt installiert.

Server und Speicher

Viele kleine Server wurden zu wenigen leistungsfähigeren Servern zusammengefasst und - bis auf die interne "System Disks" - wurde der gesamte Storage-Bereich auf 3 CLARiiON FC 4700TM-Systeme von COMPAREX konsolidiert. Insgesamt greifen die 17 im SAN angeschlossenen Server auf ca. 1,7 TB Daten zu. Ab März 2002 erhöhte sich die Anzahl der angeschlossenen Server um die vorhandenen Fileserver auf 2,3 TB in gemischten RAID-1- und RAID-5-Verfahren nach SAP-Vorschriften.

Schnell vernetzt

Besonders zu erwähnen ist die Schnelligkeit, mit der die Migration auf ein Speichernetzwerk vonstatten ging. In März 2001 wurden die Anbieter zur Abgabe ihres Konzepts aufgefordert. Mit COMPAREX lief das neue Netzwerk schon am 1.7.2001 in voller Produktion! Nur 4 Monate: Vom Konzept zur Implementierung! Bei T-Systems SFH selbst herrscht größte Zufriedenheit: Nach Messungen der eigenen SAP-Betreuung bietet die Installation nicht weniger als 100% der geplanten Verfügbarkeit!

Zukunftsüberlegungen

Die getroffenen Maßnahmen bieten viel Potential für die Zukunft. Die Auswahl von Legato stellt einen großen Gewinn für den Systembetrieb dar, da NetWorker mit Recovery Manager im K-Fall die notwendige Vorbereitungszeit für das Betriebssystem von ca. 4 bis 5 Stunden auf 20 Minuten reduzieren kann. Geplant ist die Installation eines dedizierten Servers, um in Verbindung mit der Backup-Software regelmäßige Recovery-Tests durchführen zu können. Hier spielt das CLARiiON Feature "SnapView" eine erhebliche Rolle. Mit dieser Software lassen sich "Snapshot"-Kopien unterbrechungsfrei erstellen. Mit COMPAREX als kompetentem Partner geht der Dienstleister T-Systems mit Zuversicht seiner Zukunft entgegen.