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Sun entwickelte den Netra t1 von Anfang an als einen leistungsstarken Server für die I/O-Verarbeitung, der die Kapazitaet des Racks durch seine geringe Bauhöhe von 1 RU optimal nutzt. Der Netra t1-Server verfügt nicht über eine Graphikkarte, Audiokapazität, Maus- oder Tastaturports - er wird stattdessen ausschließlich von der Konsole gemanagt.
Zu den wichtigsten Kriterien des Netra t1-Servers zählt der Formfaktor: sein Chassis hat eine Höhe von gerade einmal 1U (1,75'') und erlaubt den platzsparenden Einbau in bereits vorhandene Racks. Dadurch lässt sich der verfügbare Raum effizienter nutzen. Zum Netra t1-Serverpaket gehört zusätzlich ein 19''-Einschubset mit Schienen, das keinen vertikalen Platz im Rack beansprucht.
Sun legte den Netra t1 auch auf Hochverfügbarkeit aus. Ein Lights-Out-Management-Modul (LOM) er-möglicht Systemadministratoren die Überwachung von Systemplatine, Temperatur, Stromzufuhr und Umdrehungsgeschwindigkeit des Lüfters. Dieses Monitoring geschieht dabei über einen dedizierten seriellen LOM-Anschluß, einen kombinierten seriellen Konsolen-/LOM-Port oder eine Alarmsoftware, die sich in SNMP-Protokolle integrieren läßt. Das LOM-Modul gestattet außerdem Fernsteuerung für Ein-, Ausschaltung des Systems. Er verfügt über eine ASR-Funktion (Automatic Server Restart) für den automatischen Neustart des Servers.
Kooperation mit Service-Providern sorgte auch dafür, daß der Netra t1-Server zahlreiche Funktionen für leichte Bedienbarkeit aufweist. Die niedrigen Hot-Plug-SCSI-Festplatten sind von der Vorderseite zugänglich und sorgen für problemlose Bedienung und Wartung. Das Host-ID-Modul läßt sich manuell herausziehen, so daß das System ohne Beeinflussung der an den Host-ID gebundenen Software ausgetauscht werden kann. Sun entwickelte den Netra t1-Server für Service-Provider, die Hohe Serverdichte im Rack, hohe Verfügbarkeit, Bedienbarkeit und Management-Fähigkeiten in einem kostengünstigen Paket haben möchten. Der Netra t1 läßt sich aber auch in allen Umgebungen einsetzen, wo kleine Computer für den Rackeinschub benötigt werden. Dies wäre z.B. bei einem vom Management-Informationssystem unterstützten lokalen Fileserver der Fall, der in einem Netzwerkschrank oder -rack betrieben wird. Quelle: Sun Microsystems
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