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Anker-Versicherung - Wenn Flexibilität zählt: Workgroup-Server ersetzen Enterprise-Server
 
 

Nachdem die von der Anker-Versicherung eingesetzte Hardware nach fünf Jahren am Ende ihrer Lebensdauer angelangt war, suchte Informatikleiter DI Wolfgang Gruber nach einer Alternative. Nach einer genauen Planung wurde gemeinsam mit Comparex in nur vier Wochen der Sun Enterprise 10000 Server durch mehrere Workgroup-Server abgelöst.
Nachdem klar wurde, dass der seit fünf Jahren eingesetzte Enterprise 10000 Server (E10000) auf Grund seiner Architektur nicht mehr die nötige Flexibilität hatte, die die IT-Abteilung der Anker-Versicherung  benötigt, entschied IT-Leiter DI Wolfgang Gruber den Enterprise- durch mehrere Workgroup-Server zu ersetzen. Sein Konzept setzte auf den Erfahrungen auf, die  mit einer im Dezember 2002 begonnenen Teillösung gemacht wurden. Dabei handelte es sich um eine Sun Fire V880 mit einem Plattensubsystem von EMC.  Im Juni 2003 wurde dann die zweite V880 installiert. Und mit dem jetzt abgeschlossenen Projekt, bei dem sowohl vier Comparex- als auch Anker-Mitarbeiter beteiligt waren, wurde die E10000 gänzlich abgelöst.
Da die Anker-Versicherung mit Comparex eine langjährige Partnerschaft verbindet, die sich beginnend im Großrechnerbereich seit 2003 auch auf den Sun-Bereich erstreckt, lag es nahe, die Ablöse der E10000 von Sun gemeinsam mit Comparex anzugehen. Eine Neuevaluierung des Partners stand nicht zur Debatte, da dies bereits stattgefunden hat, als  Comparex in den Sun-Bereich hineingeholt wurde. Auch von der technischen Seite her war es nicht nötig, Alternativen zu evaluieren, da die Anker-Versicherung auf Grund der vielen positiven Erfahrungen auf eine homogene Solaris-Landschaft setzt, so Herr Gruber.

Gute Planung, schnelle Umsetzung
 Nach einer achtwöchigen Planungsphase im November und Dezember 2003 begann die Umsetzung im Jänner 2004. Die Frist war mit  31. Jänner 2004 knapp bemessen. Herr Gruber betont dabei die Wichtigkeit der guten Vorbereitung - " In der Planungsphase wurde bereits der Schlüssel zum Erfolg gelegt" -, wodurch das Projekt schließlich termingerecht durchgeführt wurde.  Erschwerend kam hinzu, dass just zum Zeitpunkt der Umstellung der Anker seine mit 16. Jänner zu Ende gehende Bilanzphase gehabt hat, sowie ein Releasewechsel der versicherungstechnischen Applikation zwingend erforderlich war. Diese wurde jedoch bereits in der Planung berücksichtigt. Zu den wichtigsten Kriterien zählte, dass die ganze Umstellung mit den geringstmöglichen Betriebsunterbrechungen zu erfolgen hatte. Herr Gruber rechnet vor, dass dabei rund 80 Prozent der Arbeiten im laufenden Betrieb gemacht wurden. Einzig das SAP-System war zwei Tage lang "down". Dies haben wir bewusst in Kauf genommen, da wir SAP in einem administrativen Bereich einsetzen, der weniger zeitkritisch ist, erklärt Gruber. Die geschäftskritische versicherungstechnische Applikation, an der rund 600 Anwender hängen, sei jedoch in zwei Stunden umgeschaltet gewesen.  Herr Gruber fügt hinzu: "Nur in den Zeiten, wo wirklich die Daten umkopiert wurden, musste ich das System schließen, sonst hätte es einen inkonsistenten Datenbestand gegeben." Die Mitarbeiter, so der zufriedene IT-Chef, hätten von der Umstellung oder von Ausfallszeiten wenig mitbekommen. Beim Frontend sei im Grunde alles gleich geblieben.

Wesentlich mehr Nutzen fürs gleiche Geld
Nicht nur, dass die Projektumsetzung mustergültig erfolgte, ist auch die Ersparnis für die IT der Anker-Versicherung beträchtlich. IT-Leiter Gruber zufrieden: " Die Wartungskosten vorher decken jetzt Wartung plus Leasing der Infrastruktur ab, wobei gleichzeitig das Wartungsfenster auf 7 x 24 Stunden erweitert wurde."
So sei man bei der Wartung und Erweiterung der alten Hardware zunehmend beschränkt gewesen. Die Zahl der Wartungseinsätze nahm mit steigenden Alter einfach zu und neuere Technologie lies sich nicht mehr nachrüsten. Zudem wäre laut Herrn Gruber eine Wartungserweiterung auf 7 x 24 Stunden nicht mehr finanzierbar gewesen. Auch die Flexibilität habe sich jetzt gebessert, da man mit mehreren kleinen Maschinen unabhängig voneinander agieren könne, erläutert Gruber und fügt hinzu: "Ich kann sie auf verschiedene Standorte verteilen und so das Katastrophenrisiko verringern, was ich mit einer großen, geschlossenen Maschine nicht kann." Defakto hat die Anker-Versicherung ihre IT bereits auf zwei Standorte verteilt, wo im Katastrophenfall ein Standort für den jeweils anderen zum Einsatz kommt.
Ermöglicht wird diese Strategie auch durch das neue Plattensubsystem von EMC, das ebenfalls für eine höhere Flexibilität sorgt und über ein SAN den Storage konsolidiert.

Investitionen schützen
Um die bereits getätigten Investitionen zu wahren, wurde abgesehen vom Hardwaretausch vieles vom bestehenden System unverändert übernommen. So wurde zum Beispiel im Rahmen des Projekts mit Comparex auch die für die Sicherung verwendete Hardware ausgetauscht. Da das Sicherungskonzept dabei aber unverändert belassen wurde, konnten die bereits erworbenen Lizenzen weiter verwendet werden.
Mittlerweile sind die Workgroup-Server seit mehreren Monaten im Einsatz und das System hat sich seither bewährt. Von der Zusammenarbeit mit Comparex ist Gruber begeistert: "Das Knowhow, das wir haben und jenes von Comparex ergänzt sich sehr gut. Wir haben die Kapazitäten und das Knowhow für den normalen Tagesbetrieb. Aber auf Grund unserer Größe sind wir nicht in der Lage das gesamte Sparten-Knowhow vorrätig zu halten. Meine Strategie ist jetzt nicht die, dass ich den gesamten Bereich outsource. Die Grundanforderungen decken wir selber ab und Spitzenanforderungen, sei es in einer Fehlersuche, sei es bei der Installation eines Upgrade, hole ich mir über einen Partner wie Comparex."

Die Anker-Versicherung
Die Anker-Versicherung wurde 1858 gegründet und ist somit die älteste Versicherungs-AG Österreichs. Sie betreibt heute mit rund 750 Mitarbeitern im gesamten österreichischen Bundesgebiet alle Sparten des Lebens- und Nicht-Lebensgeschäftes mit Ausnahme der Krankenversicherung. Als 100-prozentige Tochtergesellschaft der börsennotierten Helvetia Patria Holding AG aus dem schweizerischen St. Gallen ist die Anker-Versicherung in einer erfolgreichen, international tätigen Versicherungsgruppe eingebettet. Als Spezialist für innovative Versicherungs- und Finanzdienstleistungen bietet sie dem Kunden, insbesondere Privatpersonen und kleinen Unternehmen durch maßgeschneiderte Produkte und individuellem Service hohe Qualität und einen interessanten Zusatznutzen. Wahrzeichen der Anker-Versicherung ist die 1914 von Franz von Matsch fertig gestellte Kunstuhr, die zu einem Anziehungspunkt für Touristen aus aller Welt zählt. Jeden Mittag ziehen zwölf prächtige historische Figuren mit Musikbegleitung hinter einem Fenster vorbei.
www.ankerversicherung.at
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DI Wolfgang Gruber ist von der zügigen Umsetzung des Projekts sehr angetan: „In der Planungsphase wurde bereits der Schlüssel zum Erfolg gelegt.“