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LfStaD - Bayerisches Landesamt für Statistik setzt auf Server-based Computing
 
 

Statistiken: Jeder schimpft über sie. Doch alle brau-chen sie, wenn es darum geht, beweiskräftige Daten für Argumentationen zu finden. Nicht wegzudenken sind sie für die Volkswirtschaft, wenn es z.B. um die Berechnung der zu erwartendenden Renten für zukünftige Generationen geht.

„COMPAREX hat sich durch ihr Engagement und Fachwissen der Terminal Server-Thematik als idealer Partner erwiesen und ist daher für ein Projekt in diesem Umfeld in meinen Augen erste Wahl.“
DR. HORST BINTER, PROJEKTLEITER UND LEITER SACHGEBIET 82

Personal- und Stellenverwaltung in der öffentlichen Verwaltung mit DIAPERS

Im Rahmen dieser Aufgaben entwickelte das Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung eine eigene Anwendung namens DIAPERS (Dialogorientiertes Personal- und Stellenverwaltungssystem), die sich inzwischen zu einer strategischen Anwendung für die vielen öffentlichen Dienststellen des Landes entpuppt hat. Mit DIAPERS lassen sich umfangreiche Auswertungen erstellen sowie detaillierte Aussagen zur aktuellen Personalsituation in den Behörden treffen. Nachdem 1980 die erste DIAPERS-Version eine Mainframe-basierende Variante war, folgte DIAPERS.X auf einem UNIX-Rechner. Seit 1998 ist DIAPERS.GX für Windows-Systeme im Einsatz. Als zentral betriebene Windows-Anwendung wurde DIAPERS seit 2001 auf der Basis von Microsoft NT 4.0 Terminal Server und Citrix MetaFrame 1.8 den Benutzern zur Verfügung gestellt. Aufgrund der ständig steigenden Benutzerzahl - zurzeit ca. 600 Anwender - wurde es 2002 unumgänglich, die Anzahl der Applikationsserver deutlich zu erhöhen. Bei der Aufrüstung sollten jedoch zwei Dinge beachtet werden: Der Administrationsaufwand durfte durch die größere Serverfarm nicht höher werden. Verfügbarkeit und Stabilität der Anwendung mussten noch höhere Priorität als zuvor haben. Denn DIAPERS hatte sich zu einer strategischen Anwendung für eine Vielzahl von Behörden entwickelt: Nicht nur die sieben bayerischen Regierungen und die bayerische Staatskanzlei haben zurzeit Zugang zu dem System, sondern auch eine Reihe von bayerischen Staatsministerien mit ihren nachgeordneten Behörden. Die Tendenz der zugriffswilligen Dienststellen, die ihre Personal- und Stellenverwaltung mit DIAPERS durchführen wollen, ist weiter steigend.

Lösungskonzept

Dies war die Ausgangslage, als der Systemintergrator COMPAREX auf den Plan kam. Das Lösungskonzept seines Global Services sah so aus: Die bestehende Serverfarm sollte auf Microsoft Windows 2000 und Citrix MetaFrame XPe migriert werden. Der Grund: die Enterprise Edition Citrix MetaFrame XPe liefert Infrastruktur für strategische Anwendungen mit umfassender Skalierbarkeit, schneller Applikationsbereitstellung und robustem und einfachem Management auch größter Systeme. Der Vorteil der von COMPAREX offerierten Server-based Computing-Lösung: Clients werden kostengünstig konsolidiert. Gleichzeitig bleibt der sichere Zugriff von jedem Client auf alle Anwendungen von jedem Standort und mit dem Netzwerk sichergestellt.

Es blieb nicht nur beim Plan:

Gesagt, getan! Ein gemeinsames Pilotprojekt, vom Landesamt und COMPAREX aufgesetzt, war nach drei Monaten termingerecht zu Ende. Im August 2002 konnte die neue Serverfarm mit 23 Dual-Prozessor-Maschinen in den produktiven Betrieb gehen. „COMPAREX hat sich durch ihr Engagement und Fachwissen der Terminal Server-Thematik als idealer Partner erwiesen und ist daher für ein Projekt in diesem Umfeld in meinen Augen erste Wahl“, so das Fazit von Dr. Horst Binter, Projektleiter und Leiter Sachgebiet 82, Bay. LfStaD.

Die Zukunft heißt eGovernment

Das Gesetz über den Einsatz der Informations- und Kommunikationstechnik in der öffentlichen Verwaltung (IuKG), das in Bayern am 1. Januar 2002 in Kraft getreten ist, überträgt dem Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung für den Bereich des öffentlichen Dienstes eine zentrale Rolle u. a. im Bereich geschäftsbereichsübergreifende Infrastruktur, netzgebundene Verfahren und Dienste, Sicherheit und Zuverlässigkeit bei IuK-Technik und der Aus- und Fortbildung von Angehörigen des öffentlichen Dienstes. Diese Aufgaben und die Tatsache, dass den Bürgern in Zukunft verstärkt der Zugang zu den Systemen der öffentlichen Verwaltung über das Internet ermöglicht werden soll, stellt das Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung zukünftig damit vor ganz neue Herausforderungen.

Client-Konsolidierung

Die Verteilung und Administration von Anwendungen ist eine der zeit- und damit kostenintensivsten Aufgaben in komplexen IT-Umgebungen. Insbesondere dezentrale Organisationsstrukturen mit weiträumig verteilten Benutzern und mit unterschiedlichsten Endgeräten stellen eine große Herausforderung für die Verantwortlichen eines IT Service Centers dar. Das Prinzip des Server-based Computing erlaubt es, die Anwendungsverarbeitung komplett auf den Server zu verlagern - bei sehr geringem Bandbreitenbedarf im LAN/WAN für die angeschlossenen Clients. Alle Endgeräte greifen hierbei über eine identische Schnittstelle auf die Applikationen zu. Dies ermöglicht es, die Clients sowohl zu vereinfachen als auch weitestgehend zu standardisieren. Neben den administrativen Vorteilen, die eine solche Client-Konsolidierung mit sich bringt, wie die Sicherstellung eines durchgängig qualifizierten und gleichzeitig Ressourcen schonenden Benutzersupports für alle Anwender, die Gewährleistung von gleichen Releaseständen der Applikationen und der unverzichtbaren Konsistenz der Daten, ergeben sich auch Zeit- und Kostenvorteile durch einen deutlich schnelleren Rollout aller notwendigen Anwendungen bei einer erheblich längeren möglichen Nutzungsdauer der Endgeräte.

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