Hermann Maier hat leicht grinsen, wenn er seine Millionen zählen möchte und "I must to the bank" murmelt. Er setzt sich einfach zu seinem Notebook und loggt sich via "Raiffeisen Direkt" in sein Konto ein. Sie kennen diese Szene sicherlich aus der Werbung. Hermann Maier und rund 600.000 weitere Benutzer wollen dieses Service rund um die Uhr zur Verfügung haben. Höchste Zuverlässigkeit und Sicherheit für 24 Stunden täglich, sieben Tage pro Woche.
Damit Raiffeisen seinen Kunden diese maximale Verfügbarkeit anbieten kann, verlässt sie sich auf das "IT-Full Service Providing" ihres Raiffeisen Informatik Zentrums. Um die Leistungsfähigkeit des Rechenzentrums für Electronic Banking weiter zu erhöhen, erneuerte das Raiffeisen Informatik Zentrum Anfang 2003 die Infrastruktur zum Betrieb von ELBA, der hauseigenen Applikation, die für sämtliche E-Banking-Anwendungen im gesamten Raiffeisen-Sektor zum Einsatz kommt. "Wir haben für ELBA ein komplett neues Betriebskonzept entwickelt und dieses gemeinsam mit COMPAREX und der RACON - Linz umgesetzt" berichtet Dir. Martin Hell vom Raiffeisen Informatik Zentrum. Die Server für ELBA kommen aus dem Hause Sun und wurden von COMPAREX als einem der größten Sun- Partner Österreichs installiert.
Auch die Wartung sämtlicher Sun-Systeme im Raiffeisen Informatik Zentrum liegt in den erfahrenen Händen von COMPAREX. Das habe, so Hell gute Gründe: "Wir brauchen als IT-Full Service Provider einen Partner, der mit dem gleichen Engagement an die Sache herangeht wie wir". Die Kunden des RIZ würden häufig aus dem Mainframe-Umfeld kommen und seien daher höchste Qualitätsstandards gewohnt. Hell: "Unsere Kunden aus dem Bankenbereich sind 7 x 24 Stunden Verfügbarkeit und Reaktionszeiten im Problemfall von 30 Minuten gewohnt". Das Raiffeisen Informatik Zentrum biete seinen Kunden strenge Service Level Agreements und müsse diese Vereinbarungen auch halten, so Hell und weiter: "COMPAREX kennt unsere Qualitäts-Standards und richtet sich danach!" Besonders verweist Hell auf die Fähigkeiten der einzelnen COMPAREX Servicetechniker. "Der Techniker muß unter unseren 1.000 Servern jene kennen, für die er zuständig ist, muss wissen welche Aufgaben diese Server haben. Ein Mainframe-Servicetechniker redet immer zuerst mit dem Betriebspersonal, bevor er in ein System eingreift." Dies sei ein Qualitätsmerkmal der COMPAREX-Techniker, die jahrzehntelange Mainframe-Erfahrung hätten. "Andere Computertechniker drehen erst einmal ab und reparieren, was verheerend sein kann, wenn zum Beispiel plötzlich 2.000 Geldautomaten stehen", beschreibt Hell eine seiner schlimmsten Befürchtungen.
Das Raiffeisen Informatik Zentrum war (damals noch als Raiffeisen Rechenzentrum) der erste Kunde von COMPAREX in Österreich. In den 80er und 90er Jahren lieferte Comparex die gesamte Mainframe- und Storage-Landschaft. Es gab immer wieder auch andere Projekte. So stattete COMPAREX das Raiffeisen Informatik Zentrum mit einer der europaweit größten Windows-Terminal-Server-Farm auf Basis von Citrix Metaframe mit über 10.000 Usern aus. Das Raiffeisen Informatik Zentrum war der erste Citrix-Kunde in Österreich, COMPAREX der Implementierungspartner.
"Als COMPAREX SUN-Partner wurde, war es logisch, dass wir aufgrund der langjährigen gemeinsamen Erfahrung wieder mit COMPAREX kooperierten. So wie früher im Mainframe-Segment gibt es jetzt Wartungsverträge für alle SUN Server." Das Raiffeisen Informatik Zentrum betritt gemeinsam mit den Infrastruktur-Experten von COMPAREX auch immer wieder technisches Neuland: Für ein großes österreichisches Outsourcing-Projekt bauten die beiden IT-Spezialisten eine Systemlandschaft, die bisweilen hierzulande ihresgleichen sucht: Auf einem standortübergreifenden Cluster aus Sun Fire 480 Servern, verbunden durch ein Veritas-Clustersystem läuft eine Oracle 9i RAC Datenbank. Natürlich kommt auch für dieses System die "7 x 24 Stunden Wartung" von COMPAREX zum Tragen. "COMPAREX ist ein sympathischer und verlässlicher Partner. Für ein so großes Haus wie unseres ist es wichtig, dass auch zu den einzelnen Mitarbeitern seit Jahrzehnten ein positives Verhältnis besteht, weil die Partnerschaft so einen Mehrwert bekommt" sagt Hell.
Durch die gemeinsam mit COMPAREX implementierten Maßnahmen läuft das Electronic Banking System im Raiffeisen Informatik Zentrum seit Jahresbeginn 2003 völlig problemlos und mit höchster Verfügbarkeit. Dieses Maß an Zuverlässigkeit und Qualität ist genau das, was von den 600.000 Anwendern erwartet wird.
Raiffeisen Informatik Zentrum
Das Raiffeisen Informatik Zentrum ist einer der größten privaten Rechenzentrumsbetreiber in Österreich. Seit über 30 Jahren werden professionelle IT-Dienstleistungen für Großkunden in Österreich angeboten. Das Raiffeisen Informatik Zentrum bildet mit seinen Tochterunternehmen eine Informatikgruppe, die als IT-Full Service Provider mit folgenden Dienstleistungen etabliert ist:
- Entwicklung und Vertrieb von Software für Host- und Client/Server-Umgebungen
- Rechenzentrumsbetrieb für große und transaktionsverarbeitende Systeme
- Netzwerkbetrieb für WAN und LAN Anforderungen, strukturierte LAN-Verkabelung
- Serverbetrieb, Webhosting in zentralen und dezentralen Serverfarmen
- Outputservices
- Services, Hardware- und Softwarebetreuung für Client-Systeme, Drucker und
- Selbstbedienungs- und Netzwerkkomponenten, Telefonanlagen etc.
Weitere Informationen finden sie unter: www.rizit.at.
Das Raiffeisen Informatik Zentrum bietet mittlerweile seit über 30 Jahren professionelle IT-Dienstleistungen für den Raiffeisen Sektor und für Großkunden. Die Idee, eigene Rechenzentren für die Raiffeisenkassen zu schaffen, war vor über drei Jahrzehnten geradezu revolutionär und wurde zum damaligen Zeitpunkt nur in Niederösterreich und Salzburg in die Tat umgesetzt. "Eine Auslagerung der Buchhaltung einer Raiffeisenkasse an ein zentrales Rechenzentrum schien vor Jahren einfach undenkbar, heute kann man ohne diese Bündelung keine Bankgeschäfte mehr machen und im Wettbewerb nicht bestehen," beteuert Dir. Wilfried Pruschak, Geschäftsführer des Raiffeisen Informatik Zentrums. Mittlerweile sind über den Rechnerverbund nunmehr alle österreichischen Raiffeisen-Rechenzentren miteinander vernetzt, sodass Kunden vom Neusiedler- bis zum Bodensee den gleichen Servicierungsgrad haben. Speicherleistung.
Datensicherheit, Verfügbarkeit und Systemsicherheit sind die wesentlichen Voraussetzungen für einen reibungslosen Ablauf im Geschäftsalltag. Über die Raiffeisen Informatik Zentrum IT-Systeme werden jedes Jahr 460 Mio. Banktransaktionen durchgeführt. Die Bankenwelt lebt von zeitkritischen Informationen, denn die zum Verkauf angebotenen Produkte sind in Wirklichkeit nichts anderes als reine IT-Transaktionen. Rund-um-die-Uhr-Verfügbarkeit und höchste Sicherheitsstandards stehen somit hoch im Kurs und fordern bestmögliche Qualitätssicherung. Als eines der größten privaten Rechenzentren kann der österreichische IT-Versorger, mit Hauptstandort in Wien, auf jahrelange Erfahrung in seiner Kernkompetenz aufbauen und diese in zahlreichen Kooperationen und IT-Projekten umsetzen. Das Raiffeisen Informatik Zentrum bietet neben den klassischen Dienstleistungen eines Rechenzentrums mit Produktion, Schulung, Housing, Hosting und kommerzieller Verwaltung auch Software-Entwicklung und ein Output Service an.
Als modernes Rechenzentrum hat sich das Raiffeisen Informatik Zentrum mittlerweile zu einem kompletten IT-Full Service Providing Spezialisten entwickelt. Mit seinen Beteiligungen erwirtschaftete das Raiffeisen Informatik Zentrum 2002 einen Umsatz von 340 Mio. Euro und beschäftigt derzeit 1300 Mitarbeiter.