1972 wurde diese um den Bereich Recycling und 1984 um die Sonderabfallentsorgung erweitert. Heute ist das expandierende Unternehmen mit über 2000 Mitarbeitern und einem Fuhrpark von über 700 modernen Entsorgungsfahrzeugen in vielen Ländern Europas vertreten. Die Philosophie der Unternehmensgruppe - Entsorgung ist Vertrauenssache - wird durch die Zertifizierung nach ISO 9001:2000 untermauert. Der Name Tönsmeier steht für fachgerechte, zuverlässige Entsorgungslösungen jeglicher Art nach dem heutigen Stand der Technik.
Ehrgeizige Ziele
Mit SAP R/3 auf Linux und dem ersten 2 Gbit-Speichernetzwerk Deutschlands mit McDATA-Direktoren befindet sich Tönsmeier nicht nur in punkto Abfallentsorgung „auf dem heutigen Stand der Technik“, sondern spielt in vielerlei Hinsicht eine Vorreiterrolle. E-Mail-, Intranet- und Internet-Server einerseits, branchenspezifische Software-Lösungen für Disposition oder Routenplanung andererseits, sowie die betriebswirtschaftlichen Geschäftsprozesse auf SAP R/3 (ca. 200 Anwender in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und Polen) sind die strategischen Kommunikationsträger im Unternehmen. Mittelfristig sollen alle Lokationen auf alle Applikationen zentral zugreifen können. Für die IT bedeutet dies: Ausbau des Unternehmensnetzes, Anschluss aller Außenstellen an SAP R/3, Abbildung der Branchenanwendung unter SAP R/3, Erstellung eines Business Warehouses und 23,9 x 7 Verfügbarkeit. Zusammen mit COMPAREX plante Tönsmeier die notwendige Basis für die Erreichung dieser ehrgeizigen Ziele.
Mit COMPAREX Produkten und Services realisiert
Da die notwendigen Zertifizierungen für Linux fehlten, musste R/3 zuerst unter NT eingeführt werden. Schon zuvor war bei Tönsmeier die strategische Entscheidung gefallen, mit SAP R/3 auf Linux zu gehen: Hierzu führten die umfangreichen UNIX-Erfahrungen im eigenen Hause sowie die Überzeugung, dass ein herstellerneutrales, Intel-basiertes UNIX als die stabilere und zukunftsträchtigere Plattform anzusehen sei und als ein Beitrag zur Kostenreduzierung. In der Tat erwiesen sich Administration sowie Backup und Recovery nach der Migration als sehr effizient.
„Für unsere Migration suchten wir einen erfahrenen Partner für eine performante, hochverfügbare Infrastruktur“, blickt Udo Weckesser, Leiter IT/Organisation, zurück: „Vom Ruf her kannten wir COMPAREX als ein im positiven Sinne konservatives Unternehmen: zuverlässig und professionell. Dieser Eindruck bestätigte sich dann sowohl bei unseren ersten Gesprächen als auch bei dem von COMPAREX empfohlenen Systemdesign. Eine zusätzliche Schwierigkeit ließ uns zudem zu COMPAREX tendieren: Zu dem Zeitpunkt litt Linux unter chronisch mangelnder Zertifizierung. Da kam uns die vom Systemintegrator zur Verfügung gestellte Laborumgebung sehr entgegen.“
R/3 und Linux auf dem Prüfstand
Das COMPAREX Core Competence Center verfügt über alle gängigen Server, Betriebssysteme, Speicher- und Speichernetzwerk-Einheiten.
Andreas Franke, Systemadministrator bei Tönsmeier, beschreibt das dort durchgeführte ‘Proof of Concept’-Verfahren wie folgt:
„COMPAREX stellte ein Speichernetzwerk mit 2Gbit 16-Port-Switchen von McDATA und einem FC4700 CLARiiON-Speichersystem von EMC. Wir konnten unsere eigenen SAP Linux-Server integrieren. Damit hatten wir die gewünschte Zielumgebung für ausführliche Tests auf einfachste Art ‘implementiert’, ohne die eigene Produktionsumgebung zu stören. Uns war es wichtig, Server über das SAN ‘booten’ zu können. Dies haben wir ebenfalls erfolgreich getestet, so dass heute alle unsere Server im SAN vom CLARiiON ‘gebootet’ werden. Die Unterstützung durch die Mitarbeiter von COMPAREX Global Services war vorbildlich. Immer verfügbar zeichneten sie sich durch umfangreiche Produkt- und Fachkenntnisse aus.“ Nach Abschluss der Testserie konnten Tönsmeier und COMPAREX die im Labor erprobte und somit ‘zertifizierte’ Infrastruktur für R/3 und Linux mit Zuversicht implementieren. Sobald die McDATA 32-Port 2Gbit-Direktoren verfügbar waren, wurden diese installiert.
Moderne Speicher-Software erhöht die Produktivität
Bei Tönsmeier werden nicht nur die Leistung und Kapazität der CLARiiON FC4700 geschätzt, sondern die vielfältigen Möglichkeiten der innovativen Software: SnapView ermöglicht die schnelle Erzeugung einer Kopie der Daten im laufenden Betrieb. Während kritischer Migrationsphasen konnten somit Applikationstests zu jeder Zeit mit aktuellen Produktionsdaten durchgeführt werden - schneller, effizienter. Die Kopien können anschließend zu Backup-Zwecken herangezogen werden - das Backup-Fenster beträgt nun täglich 23,9 Stunden!
Effizienter Wechsel bei Server-Ausfall
Die Software Features Navisphere und Access Logix verwalten und steuern die Zugriffe der Server auf die CLARiiON-Systeme. Sie ermöglichen es Tönsmeier, sich teurere und möglicherweise umständliche Cluster-Lösungen zu ersparen. Im Falle eines Serverausfalls wird ein Ersatzserver mit der zugewiesenen Zugriffsberechtigung schnell und effizient auf die Daten des ausgefallenen Servers online geschaltet - auspacken, anschließen, fertig!
Gemeinsam in die Zukunft
Mit der reibungslosen Implementierung des SAP R/3 unter Linux und der notwendigen Infrastruktur haben COMPAREX und Tönsmeier eine leistungsfähige, hochverfügbare Plattform für die Zukunft des Unternehmens geschaffen. „Um volle 24 x 7 Verfügbarkeit zu erreichen gibt es noch einiges zu tun“, blickt Udo Weckesser in die Zukunft: „So werden wir in einem zweiten Brandabschnitt ein Backup-System aufbauen. Die SAN-Topologie war hierfür eine wichtige Voraussetzung. Mit einem weiteren CLARiiON-System und ‘MirrorView’-Software können wir kritische Datenbestände über die zwei Serverstandorte spiegeln, um bei Bedarf ein schnelles Recovery durchzuführen. Wir wollen unser LAN durch Datentransfer direkt über das Speichernetzwerk entlasten und verbesserte Backup-Verfahren einführen. Zu COMPAREX haben wir volles Vertrauen sowohl in die Fähigkeiten der Mitarbeiter im Labor als auch hier vor Ort.“ Eine gute Voraussetzung für die Weiterentwicklung der partnerschaftlichen Zusammenarbeit!