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KABEG - Diagnose: Die IT-Struktur ist wieder gesund!
IT-Restrukturierung: Dringender Handlungsbedarf Im Jahr 2000 war es offenkundig geworden, dass die IT des Landeskrankenhauses Klagenfurt nicht mehr den zeitgemäßen Anforderungen einer modernen Informationstechnologie entspricht und auch nicht weiter entwickelbar ist. Umfassende IT-Sicherheitsüberprüfungen ergaben, dass mitunter erschreckende Ergebnisse im Hinblick auf die Datenzugriffszeiten, auf geschützte Datenbereiche wie auch auf die Betriebssicherheit der Infrastruktur allgemein festzustellen waren. Projektstufen: Zügige und zeitgenaue Umsetzung Gemäß dem vereinbarten Zeitplan wurden im Dezember 2000 die projektierten Maßnahmen vom Aufsichtsrat bestätigt, sodass in dieser Phase eine öffentliche Ausschreibung für die vier Bereiche erfolgen konnte:
Im Juni 2001 wurden die Aufträge dann nach einer europaweiten Ausschreibung "mit durchaus namhafter Beteiligung" (so Projektleiter Ing. Josef Walgram) vergeben. COMPAREX erhielt den Zuschlag für das Teilprojekt W2K/SAN. Lösungsschwerpunkte: Storage Management und Vereinheitlichung Die Krankenanstalten müssen durch den Einsatz vieler bildgebender Verfahren (Magnetresonanz-Tomografie, Computer-Tomografie, Einbindung des Unfallröntgens) sowie durch weitere digitale medizintechnische Geräte riesige Datenmengen aufnehmen, speichern und zentral verwalten, deren Steigerungen in Größenordnungen von Gigabyte (GB) bis Terabyte (TB) anfallen. Der Speicherbedarf von zuvor zirka 1.500 GB ist 2001 auf rund 5.000 GB angewachsen. In den folgenden Jahren ist mit Zuwachsraten von zirka 40 Prozent zu rechnen, da künftig jährlich 35.000 Röntgenbilder, 3.000 CT-Aufnahmen und 2.000 MR-Studien erstellt werden dürften - Massendaten mit steigender Tendenz. Noch sind keine datenkomprimierenden Verfahren in der Medizintechnik im Einsatz, und auf der anderen Seite ist für die Verwaltung eine gesetzliche Aufbewahrungsfrist von 10 - 30 Jahren zu gewährleisten. Nutzenaspekte: Betriebssicherheit und Effizienz Der Zwang zur Investition war massiv. Die Einheitlichkeit der gewählten Lösung lässt aber eine Einsparung von Folgekosten im Wartungs- und Betreuungsbereich erwarten. Dazu wird das knappe Experten-Know-how effektiver eingesetzt. Perspektive: LKA-Gesamtlösung Das Gesamtvolumen der Investitionen liegt bei ca. 140 Mio. Schillingen, über zwei Jahre verteilt. COMPAREX hat dabei mit Speichermanagement und Windows-2000-Umstellung den größten Anteil am Projekt realisiert. Herr Wetzlinger bestätigt die Termingenauigkeit und fachliche Kompetenz des Partners: "Unser Vorteil war, dass das Projekt termingetreu abgewickelt wurde, obwohl es ohne Zeitreserven angelegt war. Darüber hinaus ist die fachliche Qualifikation der COMPAREX-Mitarbeiter zu loben." In der Administration besteht zunächst die heterogene Systemlandschaft weiter, bis in einem zweiten Schritt die Applikationen migriert werden sollen. Das betrifft nicht nur die medizinischen Prozesse, sondern auch die Einführung von SAP, produktiv für den 1. Januar 2003, vorgesehen. Termingetreu trotz fehlender Zeitreserven Die eingesetzte Technologie basiert auf EMC-Produkten, die auch eine Spiegelung der Daten zulassen. Am Standort Klagenfurt ist die volle Ausfallsicherheit durch redundante Systeme gegeben, während die Ressourcen in Wolfsberg in bezug auf die Datenredundanz so eingeteilt sind, dass dort eine Spiegelung der Daten über das WAN (SRDF over IP) vorgenommen wird. Ähnliches ist für die weiteren Standorte geplant, weil die Schaffung von Hardware-Redundanz an jedem Standort zu kostspielig wäre.
Die KABEG, als Rechtsträger für die Betriebsorganisation, betreut in Kärnten fünf Landeskrankenanstalten und kleinere Krankenanstalten, die nicht zu diesem Unternehmensverbund gehören. Die fünf großen Anstalten erbringen zirka 90 Prozent der gesamten Leistungen auf dem medizinischen Sektor. Die KABEG ist als eine strategische Management-Holding mit sechs Fachbereichen organisiert. Einer davon ist die Informationstechnologie, die in erster Linie die IT-Strategie festlegt und die Ausrichtung des IT-Einsatzes an den Unternehmenszielen und -prozessen gewährleistet, was auch Investitionsplanung und -umsetzung über (Multi-)Projektmanagement beinhaltet. Insgesamt steht ein kleiner Stab von Experten zur Verfügung. In Summe sind über alle fünf Häuser 55 Beschäftigte in der gesamten IT-Organisation tätig. Impressum: Comparex Austria GmbH, Hietzinger Hauptstraße 119, A-1131 Wien, Österreich Copyright 2008 COMPAREX. All Rights Reserved. | |||||||